Sechs Quizprofis, ein Moderator, tausend Folgen – und noch immer rätselt das Publikum: Wer steckt hinter den berühmten Pulten, und was bringt sie wirklich zum Straucheln? Wir schauen genau hin. Gejagt-Gefragt-Jäger 2026 – wie sie heißen, wann sie lügen, was sie verdienen, erfahrt ihr hier.
Seit dem 18. Mai 2026 läuft die neue, inzwischen 15. Staffel von „Gefragt-Gejagt“ im Ersten – und sie feiert gleich einen doppelten Meilenstein: die 1.000. Folge und ein rundes Jubiläum für das gesamte Format.
Die Gejagt-Gefragt-Jäger 2026 sind dieselben Profis, die viele von euch schon seit Jahren kennen und fürchten gelernt haben.
Aber wer sind diese Menschen eigentlich, was steckt hinter ihren Spitznamen – und verdienen sie damit wirklich ihr Geld? Genau diesen Fragen gehen wir heute nach.
Gejagt-Gefragt-Jäger auf einen Blick
- Die Gejagt-Gefragt-Jäger 2026 sind: Sebastian Jacoby, Sebastian Klussmann, Manuel Hobiger, Thomas Kinne, Adriane Rickel und Annegret Schenkel.
- Jede:r von ihnen trägt einen offiziellen Spitznamen – von „Der Quizgott“ bis „Die Schlagfertige“.
- Die aktuelle Jubiläumsstaffel startete am 18. Mai 2026 und läuft montags bis freitags um 18:00 Uhr im Ersten.
- Absichtliche Falschantworten sind laut Regelwerk verboten – taktischen Spielraum gibt es aber trotzdem.
- Genaue Gagen werden nicht veröffentlicht; Branchenkenner:innen schätzen Honorare für feste TV-Mitwirkende in diesem Bereich auf vier- bis niedrige fünfstellige Beträge pro Folge.
Bevor wir die einzelnen Persönlichkeiten vorstellen, lohnt ein kurzer Blick auf das Spielprinzip – denn ohne dieses Grundverständnis lassen sich viele der folgenden Punkte kaum einordnen.
Wie das Gefragt-Gejagt-Konzept funktioniert
„Gefragt-Gejagt“ basiert auf dem britischen Format „The Chase“ und läuft seit 2012 in der ARD, moderiert von Alexander Bommes.
Ein Team aus vier Kandidat:innen spielt zunächst in Einzelduellen Geld frei und tritt dann im Finale gemeinsam gegen einen Jäger oder eine Jägerin an.
Das Besondere: Vor dem Einzelduell wählen die Kandidat:innen zwischen drei Angeboten – einem niedrigen, einem mittleren und einem hohen.
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Katz-und-Maus-Spiel für Millionen Zuschauer:innen
Wer das hohe nimmt, bekommt mehr Geld in den Topf, startet aber deutlich näher am Jäger oder der Jägerin – und damit riskanter.
Diese Mechanik ist kein Zufall, sondern ein klug konstruiertes Spannungselement, das echte strategische Entscheidungen erzwingt.
Und genau hier beginnt das Katz-und-Maus-Spiel, das Millionen Zuschauer:innen täglich vor den Bildschirm zieht.
Die Gejagt-Gefragt-Jäger 2026 im Einzelporträt
Das aktuelle Jäger:innen-Team ist so eingespielt wie nie – und jede Person bringt eine unverwechselbare Kombination aus Wissen, Persönlichkeit und Bühnenpräsenz mit.
Sebastian Jacoby – „Der Quizgott“
Sebastian Jacoby ist seit 2013 dabei und gilt als einer der gefürchtetsten Gejagt-Gefragt-Jäger 2026. Der 1978 in Oberstdorf geborene Wirtschaftswissenschaftler arbeitet im Hauptberuf als Controller in der Stahlindustrie.
Er erscheint in der Sendung stets im grauen Sakko, was ihm den Beinamen „Deutschlands gefährlichstes Sakko“ eingebracht hat. Jacoby ist mehrfacher Deutscher Meister im Quiz und nimmt seit 2007 jährlich an internationalen Quizweltmeisterschaften teil.
Sebastian Klussmann – „Der Besserwisser“
Klussmann (Jahrgang 1989) ist der jüngste Jäger im Team und ebenfalls seit 2013 an Bord. Er ist Mitglied der Deutschen Quiznationalmannschaft, mehrfacher Europameister und spricht Französisch, Chinesisch und Japanisch.
Neben der TV-Tätigkeit arbeitet er als Autor, Redner und Berater. Gemeinsam mit Jacoby gewann er zuletzt den Titel im Doppel bei der Deutschen Quizmeisterschaft 2024.
Manuel Hobiger – „Der Quizvulkan“
Hobiger stieß im Mai 2018 zum Team. Der promovierte Physiker war bis 2020 Seismologe beim Schweizerischen Erdbebendienst und arbeitet heute in einer ähnlichen Funktion in Deutschland.
Er selbst war 2017 noch Kandidat bei „Gefragt-Gejagt“ – ein Jahr später wechselte er die Seiten. Sein Spitzname passt: explosiv, unberechenbar, schwer zu stoppen.
Thomas Kinne – „Der Quizdoktor“
Thomas Kinne ist seit August 2018 dabei und legte 2024 eine Sendepause ein. Auch er war vor seinem Jäger-Debüt bereits als Kandidat in der Show zu sehen – 2015 erspielte er damals als Teilnehmer stolze 37.500 Euro gegen Sebastian Jacoby.
Adriane Rickel – „Die Generalistin“
Adriane Rickel verstärkt das Team seit September 2021 und gilt als aktuell erfolgreichste deutsche Frau im Quizzen. Die 1974 in Oldenburg geborene Germanistik- und Philosophie-Absolventin ist Mitglied im Deutschen Quizverein.
Sie wurde 2019 beste Frau beim Deutschland-Cup. Ihr Spitzname trifft es gut: breit aufgestellt, flexibel, kaum mit Lücken zu überraschen.
Annegret Schenkel – „Die Schlagfertige“
Annegret Schenkel ist die Neueste im Team und seit Oktober 2022 dabei. Auch sie saß vor ihrem Jäger:innen-Debüt auf der anderen Seite: 2014 trat sie als Kandidatin an und gewann damals gegen Klaus Otto Nagorsnik.
Ihr trockener Humor und ihre direkte Art machen sie zu einer der unterhaltsamsten Figuren der Sendung.
Alle sechs im Überblick
| Name | Spitzname | Dabei seit | Hintergrund |
|---|---|---|---|
| Sebastian Jacoby | Der Quizgott | 2013 | Wirtschaftswissenschaftler, Controller |
| Sebastian Klussmann | Der Besserwisser | 2013 | Autor, Europameister im Quiz |
| Manuel Hobiger | Der Quizvulkan | 2018 | Promovierter Physiker, Seismologe |
| Thomas Kinne | Der Quizdoktor | 2018 | Pause 2024, war selbst Kandidat 2015 |
| Adriane Rickel | Die Generalistin | 2021 | Germanistik & Philosophie, Deutschland-Cup-Siegerin |
| Annegret Schenkel | Die Schlagfertige | 2022 | War selbst Kandidatin 2014 |
Täuschen die Gejagt-Gefragt-Jäger 2026?
Diese Frage geistert durch Kommentarspalten und Stammtische – und sie ist nicht ganz unberechtigt. Denn gelegentlich machen auch die scheinbar unschlagbaren Profis Fehler, die das Publikum überraschen.
Grundsätzlich gilt: Das Regelwerk der Sendung schließt absichtliche Falschantworten aus. Wer dabei erwischt wird, riskiert seinen Platz in der Show. Trotzdem gibt es eine legale Grauzone – nämlich beim Angebot an die Kandidat:innen.
Ob ein Jäger oder eine Jägerin ein hohes Angebot macht und damit jemanden näher heranzieht oder ein niedriges wählt und das Finale absichtlich schwieriger gestaltet, liegt im eigenen Ermessen. Hier darf taktisch gedacht werden.
Wissensabruf unter Zeitdruck ist fehleranfälliger
Außerdem gilt: Niemand weiß alles. Auch Weltklasse-Quizzer:innen haben blinde Flecken. Was von außen wie ein taktischer Aussetzer wirkt, kann schlicht Unwissen sein – der menschliche Wissensabruf unter Zeitdruck ist deutlich fehleranfälliger, als wir gemeinhin glauben.
Wer sich dafür interessiert, wie Gedächtnis und Wissensabruf unter Druck funktionieren, findet bei einer der führenden deutschen Forschungseinrichtungen zu adaptiver Kognition lesenswerte Grundlagen dazu.
Fazit: Echte Betrugsfälle sind nicht bekannt. Was bleibt, ist das faszinierende Spiel zwischen Show und Substanz – und das gehört zum Format einfach dazu.
Was verdienen Gejagt-Gefragt-Jäger 2026
Offizielle Zahlen veröffentlicht weder die ARD noch die Produktionsfirma. Was die Branche kennt: Feste Mitwirkende erfolgreicher Vorabendshows erhalten in Deutschland pro Folge in der Regel Honorare im vierstelligen Bereich.
Bei einer langjährigen Kultsendung mit stabilen Einschaltquoten wie „Gefragt-Gejagt“ dürfte es für die bekanntesten Gesichter am oberen Ende dieser Skala liegen.
Hinzu kommen weitere Einnahmen, die die Jäger:innen längst zu eigenständigen Marken machen:
- Buchveröffentlichungen und Quiz-Ratgeber (Klussmann etwa ist als Autor aktiv)
- Auftritte bei Firmen- und Live-Quizveranstaltungen
- Teilnahme an internationalen Quizmeisterschaften
- Gastauftritte in anderen TV- und Radioformaten
Die TV-Gage ist also nur ein Teil eines größeren Gesamtpakets – das Jäger-Dasein ist für die meisten längst ein Vollzeit-Markenprojekt.
Tipps für alle, die selbst mitmachen wollen
Viele von euch träumen vielleicht davon, selbst einmal dem Quizgott oder der Generalistin gegenüberzusitzen. Ein paar Hinweise, die die Gewinnchancen realistisch verbessern:
- Erstens: Wählt das mittlere Angebot klug. Das hohe Angebot klingt verlockend, verschlechtert aber die Startposition im Duell erheblich. Statistisch bringen mehr Kandidat:innen im Finale dem Team insgesamt bessere Chancen als ein großer Einzeltopf mit wenigen Überlebenden.
- Zweitens: Im Finale zählt Teamwork. Wer in unterschiedlichen Themenbereichen stark ist, ergänzt sich besser als drei Generalisten mit denselben Stärken. Redet miteinander, wenn ihr unsicher seid.
- Drittens: Übung zahlt sich aus. Wer regelmäßig quizt, trainiert nicht nur Faktenwissen, sondern auch die Fähigkeit, unter Zeitdruck sauber abzurufen – eine Kompetenz, die sich nachweislich durch gezieltes Lernen verbessern lässt, wie aktuelle Erkenntnisse zum lebenslangen Lernen zeigen.
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Gejagt-Gefragt-Jäger 2026 im Fazit
Die Gejagt-Gefragt-Jäger 2026 sind echte Quizprofis mit beeindruckenden Lebensläufen – keine Kunstfiguren, sondern Menschen, die jahrelang in ihrer Disziplin gearbeitet haben, bevor sie vor die Kamera traten. Ob sie absichtlich verlieren?
Selten, wenn überhaupt. Was sie wirklich verdienen? Mehr als die meisten ahnen. Und dass die Jubiläumsstaffel mit der 1.000. Folge ein gutes Stück Fernsehgeschichte schreibt, macht das Zuschauen in diesem Jahr noch ein bisschen lohnender.
Gejagt-Gefragt-Jäger 2026: häufige Fragen
Wer gehört 2026 zum Jäger:innen-Team?
Das Team der Gejagt-Gefragt-Jäger 2026 besteht aus Sebastian Jacoby, Sebastian Klussmann, Manuel Hobiger, Thomas Kinne, Adriane Rickel und Annegret Schenkel. Die Staffel läuft seit dem 18. Mai 2026 im Ersten.
Dürfen die Jäger:innen absichtlich falsch antworten?
Nein – das ist laut Regelwerk nicht erlaubt. Taktischen Spielraum gibt es jedoch bei der Wahl des Angebots an die Kandidat:innen, was vollständig legal ist.
Was verdienen die Jäger:innen pro Folge?
Offizielle Zahlen werden nicht kommuniziert. Branchenübliche Honorare für feste Mitwirkende in erfolgreichen ARD-Vorabendshows bewegen sich im vierstelligen Bereich pro Folge – bei langjährigen Kultformaten tendenziell am oberen Ende.
Artikelbild: Privatarchiv (KI-bearbeitet)